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Folgende Ausbildungsformen werden für die Ausbildung zum Heilpraktiker von den Ausbildungsstätten angeboten:
Direktunterricht
- Tagesschule („Vollzeitkurs“)
- Abendschule
- Wochenendschule
- Kombination von Abend- bzw. Wochenendschule
Fernunterricht
Für den Fall, dass Sie eine Fernschule (Fernunterricht) in Betracht ziehen, sollten Sie wissen, dass seit dem Inkrafttreten des Gesetzes zum Schutze der Teilnehmer am Fernunterricht (Fernunterrichtsschutzgesetz - Fern USG, vom 01.01.1977) alle Fernlehrgänge der Zulassungspflicht unterliegen. Über die Zulassung eines Lehrganges entscheidet die Staatliche Zentralstelle für Fernunterricht (ZFU), welche aufgrund eines von den Ländern geschlossenen Staatsvertrages tätig ist.
Schauen Sie sich an, wie der didaktische Aufbau des Gesamtkurses ist, die Informationen, Werbung und Vertragsgestaltung.
Vorteile von Fernunterricht:
- Freie Zeiteinteilung von Lernphasen
- Keine Fahrtkosten
- Lernen anhand von Studienbriefen, die an Fernschule gesandt und korrigiert werden
Nachteile von Fernunterricht:
- Viel Eigeninitiative und Selbstdisziplin notwendig
- Die Praxis am Menschen fehlt
Hinweis:
Wenn die Heilpraktikerausbildungsinstitute den einzelnen Heilpraktikerverbänden angeschlossen sind, so ist dies ein positiver Aspekt. Das würde bedeuten, dass diese Schulen durch die Verbandsgremien kontrolliert werden. In der Übersicht „Heilpraktikerschulen“ werden einige Praxisschulen genannt, die dem Verband Deutscher Heilpraktiker angehören.
Bei der Dauer der Ausbildung muss entscheidend berücksichtigt werden, ob nur eine Vorbereitung auf die zu erbringende Amtsarztüberprüfung oder auch eine intensive Praxisvorbereitung angestrebt wird.
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